PAULA

Dass der „Traum“ vom eigenen Hof-Projekt, der schon seit einiger Zeit besteht, nun endlich zur Wirklichkeit werden soll, daran erinnert uns vor allem Paula.
Denn mir ihr hat sozusagen alles angefangen…

Paula in PAULA

Nicht wir haben sie, sondern Paula hat uns gefunden. Bei einer abendlichen Joggingrunde in den Nachbarort liefen wir durch die Weinberge, an einigen Feldern vorbei, als wir sie stehen sahen. Ein wenig zerzaust, aber sonst in scheinbar gutem Zustand. Aber warum stand sie vor uns auf dem Feld? Wir wissen es bis heute nicht und auch die Nachfrage bei umliegenden Landwirten und der Polizei hat uns keine Antwort geliefert.

Weil wir es dennoch etwas komisch und – aufgrund der Nähe zur Hauptstraße und zu den S-Bahn Schienen – auch etwas gefährlich fanden, haben wir beschlossen, sie einzufangen. Wir vermuteten, dass sie es sonst schwer hätte, sich dort alleine zurechtzufinden und wir wussten ja auch nicht wie lange sie schon unterwegs war. Das sollte sich aber als nicht ganz so einfach herausstellen. Dass sie auf ein von uns erzeugtes „Mäh“-Geräusch reagierte und sich in langsamen Schritten näherte, verstanden wir als Signal, uns auf dem richtigen Weg zu befinden. Allerdings hat die Aktion dann etwas länger gedauert als gedacht und wir waren froh, nach Einbruch der Dunkelheit, Hilfe von der Frau zu bekommen, bei der Paula aktuell untergekommen und in einer Schaf-Herde integriert ist.

Nachdem sie nach dem Einfangen einige Zeit gebraucht hat, von selbst auf uns zu zu kommen – und sich streicheln zu lassen, entscheidet sie auch heute immer wieder aufs Neue ob sie mit uns schmusen möchte oder lieber weiter auf der Weide grast.

 

Auch Du kannst Paula helfen und Live and let live bei seiner Informations-Arbeit für mehr Mitgefühl unterstützen. Zum Beispiel ganz einfach durch eine Tierpatenschaft.